Augsburg, Perth, Wittenoom: “…Australien, das Land der unbegrenzten, also wirklich unbegrenzten Möglichkeiten und das Land der Rohstoffe! Kupfer, Eisen, Uran, Zink, Blei, Erdgas, Erdöl, Mangan, Silber, Gold, Quarz, Rohsilizium und vieles mehr … alles Reichtümer Australiens, welche mehr oder weniger einfach zu bergen sind.
Aber es gibt auch Gefahren. Schlangen, Spinnen, Krokodile, Haie, tödliche Quallen und giftige Frösche. Ja selbst die Sonne kann lebensgefährlich sein, wenn der Mensch sich nicht entsprechend schützt und ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Diese Gefahren hat jeder, oder fast jeder, schon einmal irgendwo gelesen oder gehört.
Was aber in Zusammenhang mit Rohstoffen und Gefahren weit weniger bekannt ist, ist der in der Vergangenheit umfangreich vollzogene Asbest-Abbau in Australien….”
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einnahm. Heute jedoch weiß man sehr genau um die Gefährlichkeit von Asbest und das ist nun auch ein großes Problem. In den 60er-, 70er- und 80er Jahren wurden tausende von Dächern mit asbesthaltigen Faserzementplatten gedeckt und ebenso viele Fassaden damit verkleidet. Der Asbestabbau erlebte zu jener Zeit eine Art Boom und das nicht nur in Deutschland, sondern auf der gesamten Welt – zumindest überall dort, wo es auch Asbest gab. Die damals jungen Bauherren stehen in der Gegenwart, nun als Rentner, vor einem teuren Problem, denn eben genau diese asbesthaltigen Faserzement-Platten sind heute meist nicht nur unansehnlich, sondern auch undicht und spröde und genau dieses Sprödesein ist äußerst gefährlich für die Gesundheit der Bewohner, aber auch der Nachbarn. Allgemein geht man davon aus, dass mehr als 100.000 „Asbest-Dächer“ auf Privathäusern in den kommenden Jahren erneuert werden müssen. Im Bundesamt für Bauwesen geht man gar davon aus, dass in Deutschland insgesamt 1,4 Mrd. m² abesthaltiger Dachflächen in einem sanierbedürftigem Zustand sind. Ein gewaltiger Sanierstau, der, wie Sie gleich sehen werden, so ganz und gar nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist.




