Wir sind wieder ganz nah dran – heute gesichtet: Säckeweise wurde Asbest aus der Grottenau transportiert!
Für Interessierte: Asbest und Nachtspeicheröfen – Geschichte, Gefahr und Antworten
Holzmann-Bauberatung Building Surveyors
Building Surveyors for structural damages worldwide
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Wir sind wieder ganz nah dran – heute gesichtet: Säckeweise wurde Asbest aus der Grottenau transportiert!
Für Interessierte: Asbest und Nachtspeicheröfen – Geschichte, Gefahr und Antworten
Gersthofen kann Ruine der Mittelschule nicht abreißen
Neubau: Asbestfund im Altbau bringt Projekt ins Stocken. Es kann Monate dauern.
Eigentlich sollte das alte Mittelschulgebäude in Gersthofen schon weitgehend abgerissen sein. Doch mehrere Überraschungen machten einen Strich durch die Rechnung und brachten die Abrissarbeiten gar zeitweilig zum Stillstand.
Wie berichtet, waren die Schüler im Januar in den Neubau umgezogen – damit stand die bisherige Gersthofer Mittelschule leer und zum Abriss bereit. Als die Außenverkleidungen des Altbaus entfernt werden sollten, stellte sich jedoch heraus, dass der Kleber, mit dem diese an der Stützkonstruktion befestigt sind, Asbest enthält, erklärt Bürgermeister Michael Wöhrle auf Anfrage. Bei den Planungen der Arbeiten sei das noch nicht absehbar gewesen. (…)
Quelle: Augsburger Allgemeine

Säcke mit Granulat alarmierten Bürger im Ladehofareal am Bahnhof
Anwohner der Baustelle am Hauptbahnhof im Bereich der alten Ladehöfe waren alarmiert. Am Wochenende entdeckten sie aufgeplatzte Säcke, in denen sie Baumaterial mit gesundheitsschädlichem Asbest vermuteten. Ein Bürger schaltete deshalb das städtische Umweltamt ein. Auf Anfrage unserer Zeitung teilte die Stadt mit, dass sich auch die Polizei in dieser Sache beim Umweltamt gemeldet habe. Mitarbeiter des Umweltamtes hätten umgehend Kontakt mit der Bauleitung vor Ort aufgenommen. Diese habe bestätigt, was bereits der Eindruck von Fotos vermuten ließ: Es handelte sich nicht um Asbest, sondern um ein harmloses Granulat….

Gebäudefassade muss vor Abriss erneuert werden
Meitingen: Mit dem Kauf des großen Schlossmarkt-Gebäudes hat sich die Gemeinde Meitingen einigen Ärger eingehandelt: Zwar soll der Bau abgerissen und einem neuen Handelsschwerpunkt in der Ortsmitte mit Tiefgarage weichen, aber bei Sturm fallen nun Platten aus der brüchigen Fassade – möglicherweise auch noch asbestbelastet. Deshalb muss die Fassade vollständig eingerüstet und neu verputzt werden…..

Mieter haben kein Recht auf Auskunft über Asbest
Mieter haben keinen generellen Auskunftsanspruch auf eine mögliche Asbestbelastung in ihrer Wohnung. Auch einen allgemeinen Anspruch auf Entnahme einer Materialprobe gibt es nicht, entschied das Landgericht Berlin (Az.: 65 S 209/17). Das gilt insbesondere dann, wenn ein Sachverständiger festgestellt hat, dass aufgrund einer vollständigen Überdeckung des Fußbodens durch Laminat keine Gefahr ausgeht. In dem verhandelten Fall wollten Mieter Auskunft darüber, ob in ihrer Wohnung Asbestplatten verlegt sind. Die Vermieterin hatte den Mietern dazu ein Gutachten übergeben, das eine Gesundheitsgefährdung ausschloss. Die Mieter wollten sich damit nicht zufriedengeben…..

Prozess nach Asbestfunden: Alles begann mit einer Brandruine
Zwei Männer wurden vom Stockacher Amtsgericht zu Geldstrafen verurteilt. Das Urteil erging wegen Umgangs mit gefährlichen Abfällen.
Stockach: Wenn es nach einem von zwei Angeklagten aus dem Raum Stockach ging, die kürzlich vor dem Stockacher Amtsgericht standen, so sei er schuldlos in die Misere geraten: Ende 2011 brannte das Haus, das er zwei Jahre zuvor im Umkreis von Stockach erworben hatte, vollständig aus und ihm fehlte nicht nur die Immobilie, sondern auch das Geld für einen sachgemäßen Abriss. Das Problem: Das Dach des abgebrannten Hauses war teilweise mit Eternit-Platten gedeckt, die gesundheitsschädliches Asbest enthielten. Daher wäre eine aufwändige Dekontaminierung notwendig gewesen, die allerdings nicht im korrekten Umfang erfolgte. Als das Konstanzer Landratsamt im Jahr 2015 erneut auf den Bauschutt-Haufen auf dem Grundstück aufmerksam wurde, ging alles ganz schnell: Wegen des weiterhin enthaltenen Asbests wurde der Schutt kostenpflichtig entfernt. Nun standen der Eigentümer des Grundstücks und ein befreundeter Handwerker vor Gericht. Beiden wurde unerlaubtes Betreiben von Anlagen sowie der unerlaubte Umgang mit gefährlichen Abfällen vorgeworfen.
Auf der einen Seite stand in dem Verfahren die Aussage des Angeklagten, die ein Bild von Aufräumarbeiten, finanzieller Not und besten Absichten zeichneten. Er habe im März 2012 eine Firma mit der Beseitigung des Asbests beauftragt und sei davon ausgegangen, dass das gesamte Grundstück unbelastet sei, sagte etwa der Grundstückseigentümer. Und auch sein Freund sagte aus, dass ihm die asbesthaltigen Dachplatten sicher aufgefallen wären – er begann im Frühjahr 2015 mit Aufräumarbeiten, nachdem die Ruine zuvor drei Jahre lang unberührt geblieben war…..
Quelle und Volltext: Südkurier.de