„…Die Betitelung Asbest kommt vom griechischen Wort „Asbestos“, was so viel wie unauslöschlich, oder auch unvergänglich zu Deutsch, heißt und im Gesamten eine Gruppe von feinfasrigen und natürlich vorkommenden Mineralien betitelt. Große Gruppenvertreter sind zum Beispiel die Amphibolasbeste oder auch der Serpentinasbest.
Vorsicht ist bei der Betitelung Amosit gegeben, weil dieser Begriff bzw. dessen Synonym Braunasbest, auch oftmals allgemein für alle Amphibolasbeste genutzt wird. Amphibolasbeste gelten als Magnesiasilikate, die neben dem Magnesium auch Calcium, Eisen und Natrium enthalten. Man findet diese Asbestarten vor allem in älteren Hitzeschutzverkleidungen, Brandschutzplatten, Bremsbelägen, Klebstoffen, Dichtungsmassen, Pflanzgefäßen, Wellplatten, Rohren und anderen Asbestfaserprodukten, aber auch in Bodenbelägen, Anstrichen, Kitten und Spritzmassen. Amphibolasbeste gelten als äußerst gefährlich und können zu sehr ernsten Gesundheitsschäden und selbst zu Krebs führen….“
Quelle und Volltext: holzmann-bauberatung.de




einnahm. Heute jedoch weiß man sehr genau um die Gefährlichkeit von Asbest und das ist nun auch ein großes Problem. In den 60er-, 70er- und 80er Jahren wurden tausende von Dächern mit asbesthaltigen Faserzementplatten gedeckt und ebenso viele Fassaden damit verkleidet. Der Asbestabbau erlebte zu jener Zeit eine Art Boom und das nicht nur in Deutschland, sondern auf der gesamten Welt – zumindest überall dort, wo es auch Asbest gab. Die damals jungen Bauherren stehen in der Gegenwart, nun als Rentner, vor einem teuren Problem, denn eben genau diese asbesthaltigen Faserzement-Platten sind heute meist nicht nur unansehnlich, sondern auch undicht und spröde und genau dieses Sprödesein ist äußerst gefährlich für die Gesundheit der Bewohner, aber auch der Nachbarn. Allgemein geht man davon aus, dass mehr als 100.000 „Asbest-Dächer“ auf Privathäusern in den kommenden Jahren erneuert werden müssen. Im Bundesamt für Bauwesen geht man gar davon aus, dass in Deutschland insgesamt 1,4 Mrd. m² abesthaltiger Dachflächen in einem sanierbedürftigem Zustand sind. Ein gewaltiger Sanierstau, der, wie Sie gleich sehen werden, so ganz und gar nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist.




